Favoriten der Woche:Denn es muss weitergehen

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Anna Sawai als Toda Mariko in "Shōgun". (Foto: Imago/Supplied by LMK/Landmark Media)

"Shogun", die beste Serie des Jahres, wird fortgesetzt. Ein Westernroman von 1959 wurde endlich übersetzt, und John Oliver betrachtet die AfD - die Empfehlungen der Woche aus dem SZ-Feuilleton.

Von Fritz Göttler, Kathleen Hildebrand und Cornelius Pollmer

Serien: Schauspielkunst in "Shogun"

Eigentlich würde man es gerne blöd finden, was die US-Produktionsfirma FX da gerade bekannt gegeben hat: Ihre in Japan um 1600 angesiedelte Historienserie " Shōgun", in Deutschland beim Streamingdienst Disney+ zu sehen, wird fortgesetzt - obwohl sie bisher als abgeschlossene Miniserie firmierte. "Shōgun" ist die Verfilmung von James Clavells gleichnamigem Bestseller-Roman von 1975, die letzte Folge endete vor ein paar Wochen genau da, wo auch das Buch aufhört. Auserzählt, könnte man meinen. Aber natürlich ist das naiv, angesichts des gewaltigen Erfolgs, den die Serie hat: Kritiker waren begeistert, nannten sie schnell die beste Serie des Jahres. "Shōgun" wird als einer der Favoriten für die US-Fernsehpreise, die "Emmys", gehandelt - in Kategorien von Kostümdesign über Darsteller bis "Beste Dramaserie". Und offenbar stimmen auch die Zuschauerzahlen. Also, so sind die Regeln der Unterhaltungsbranche, muss es weitergehen.

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