MeinungFankulturFür die Freiheit, ein bisschen verrückt zu sein

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Ein Essay von Christoph Koopmann

Lesezeit: 6 Min.

Zwölf Minuten waren sie beim organisierten Protest vollkommen still – dann zündeten Fans des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wieder Pyrotechnik.
Zwölf Minuten waren sie beim organisierten Protest vollkommen still – dann zündeten Fans des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wieder Pyrotechnik. (Foto: Pau Barrena/Getty Images)

KI-Überwachung, Stadionverbote auf Verdacht: Die Innenministerkonferenz erwägt strenge Maßnahmen gegen die organisierten Fußballfans. Ein Plädoyer dafür, den Kern des Spiels zu schützen.

Das Tottenham Hotspur Stadium in Nordlondon ist ein absurder Ort. Auf dem Weg dorthin nimmt man die High Road, wo an den Häusern die Fassaden bröckeln, die Antennen rosten. Plötzlich schraubt sich dieses Stadion aus dem Boden, das eher nach einem Raumschiff aussieht oder wenigstens nach einer hypermodernen, von irgendeinem Stararchitekten designten Shoppingmall. Aber drinnen wird es erst richtig merkwürdig. Denn es ist, obwohl 60 000 Menschen anwesend sind an jenem Nachmittag im April 2025: absolut nichts los.

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SZ PlusVon SZ-Autoren (Text), Eva Revolver (Animationen)

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