Wer Michelangelo Antonionis Film „Zabriski Point“ kennt, weiß, dass am Ende, nach zu viel Sex, Drogen und Hippie-Revolution, alles zur Musik von Pink Floyd mit einer riesigen Explosion in die Luft fliegt: Wumms! Eine ähnliche Explosion in Zeitlupe, vielleicht ist es auch eine Implosion, kann man jetzt an der Berliner Schaubühne in Falk Richters neuer Inszenierung beobachten: „Hannah Zabrisky tritt nicht auf“. Bei Hannah Zabrisky, gespielt vom Schaubühnen-Star Jule Böwe, handelt es sich um eine berühmte, ein wenig in die Jahre gekommene Schauspielerin, die sich vor allem von Whisky, Zigaretten und stabilen Ekelgefühlen ernährt – irgendeinen Halt braucht man ja im ansonsten eher haltlosen Leben.
Berliner SchaubühneBerufsrisiko: 40 werden
Lesezeit: 2 Min.

Falk Richters neues Stück „Hannah Zabrisky tritt nicht auf“ an der Berliner Schaubühne ist eine Komödie über eine alternde Schauspielerin. Lustig, aber leider auch nah an der Realität.
Von Peter Laudenbach

Theater:Der Krieg kann uns mal
Stas Zhyrkov ist der einzige ukrainische Regisseur im Exil, der an den großen deutschen Bühnen inszeniert. Nachdem er immer wieder Stücke über sein Heimatland gemacht hat, adaptiert er nun Saša Stanišićs Roman „Herkunft“ für das Berliner Ensemble. Eine Begegnung.
Lesen Sie mehr zum Thema