Wir wissen nicht, was die Schlepper den jungen Marokkanern versprochen haben. Parfümierte Bürgersteige auf den Straßen Barcelonas, ganz ähnlich wie die Verheißungen der Schmuggler 2015? Oder doch basaler: Essen, Wasser, Arbeit, Zukunft? Wir wissen nicht einmal, ob diese Lügen ausschlaggebend waren, um Zehntausende Richtung Ceuta in Bewegung zu setzen. Gemessen am politischen Fallout dieses kurzen unglücklichen Ausflugs wissen wir überhaupt sehr wenig.
DebatteEuropa, du Opfer
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Migranten stehen am 2. August an einem Strand in Ceuta.
Pedro Nunes/REUTERSMigration als Waffe: Nach den Bildern von Ceuta beschwören Medien die „Urängste“ der Europäer. Sie zeigen damit vor allem eines – wie leicht dieser Kontinent zu erpressen ist.
Essay von Sonja Zekri
