RusslandWürden Sie von diesem Mann einen Fisch kaufen?

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Zumindest vor 19 Jahren ging Wladimir Putin noch gerne angeln: Der damals wie heute russische Präsident im August 2007 am Chemtschik in Sibirien.
Zumindest vor 19 Jahren ging Wladimir Putin noch gerne angeln: Der damals wie heute russische Präsident im August 2007 am Chemtschik in Sibirien. Dmitry Astakhov/epa POOL/dpa

Orbán ist weg, die EU endlich einig in Bezug auf Sanktionen gegen Russland. Oder? Nicht ganz: Wie die Bundesrepublik eine Fischstäbchen-Krise verhinderte und so eine andere weiter befeuert.

Von Sonja Zekri

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Russland, das weiß man, unternimmt alle erdenklichen Anstrengungen, um Europa zu spalten. Verbreitet Fake News über den vermeintlich unabwendbaren Niedergang der Demokratie und den Aufstieg des russischen Imperiums, vor allem über seinen Auslandssender Russia Today. Der ist zwar in Deutschland verboten, in vielen anderen EU-Ländern aber nicht. Umwirbt autokratieaffine Politiker wie Robert Fico in der Slowakei oder Viktor Orbán in Ungarn. Letzterer ist nun Geschichte, mancher hoffte, nun werde die EU zu lange ersehnter Einigkeit gegenüber Russland kommen. Aber dann passierte die Sache mit den Fischstäbchen.

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