Vor etwas mehr als fünfzig Jahren, im Mai und im September 1976, wurde der äußerste Nordosten Italiens von mehreren schweren Erdbeben heimgesucht. Sie legten Hunderte von Dörfern und etliche Städte in Trümmer, kosteten fast tausend Menschen das Leben und machten Zehntausende obdachlos. Das Epizentrum der Beben soll in der Umgebung der Gemeinde Venzone gelegen haben, ungefähr dort, wo der Fluss Fella in den Tagliamento mündet. Die hohen Berge gehen in dieser Gegend in Hügel über, und wenn es nicht gerade Frühling ist und der Schnee schmilzt, winden sich schmale Wasserläufe durch breite Flächen aus Kies und Geröll, bis sie sich in das flache Land ergießen.
Esther Kinsky: "Rombo":Am Abgrund
Lesezeit: 4 min
Ruinen der beim Erdbeben von 1976 eingestürzten Kirche in Venzone
(Foto: Christian Handl/imago images/imagebroker)Eine Sprache, die sich an Steine schmiegt: Esther Kinskys Erdbebenroman "Rombo".
Von Thomas Steinfeld
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Effizienter Abnehmen
Die beste Uhrzeit für Sport
Smartphone
Wie man es schafft, das Handy öfter wegzulegen
Liebe und Partnerschaft
»Zu viel Ehrlichkeit halte ich für ein Warnsignal«
GPT-4
Die Maschine schwingt sich zum Schöpfer auf
Essen und Trinken
Warum Backen Typsache ist