bedeckt München 27°

Essay:Der Preis des Neins

Tippi Hedren wird 80

Er will, sie nicht. Trotzdem lässt sie es aber wie schockgefroren über sich ergehen: Tippi Hedren und Sean Connery in Alfred Hitchcocks Film "Marnie" aus dem Jahr 1964.

(Foto: dpa)

Nein soll endlich Nein heißen. Aber macht es sich die geforderte Verschärfung des Sexualstrafrechts zu leicht? Eine Betrachtung entscheidender Streitpunkte.

Nachdem sich die Regierungskoalition festgelegt hat, wird künftig jede sexuelle Handlung strafbar sein, die das "Nein" des Opfers übergeht. Gegenüber der aktuellen Rechtslage, die Nötigung oder Missbrauch voraussetzt, fügt der neue Tatbestand dem Sexualstrafrecht die bisher fehlende Basisregel hinzu. Das Missachten des Willens ist jetzt hinreichender Strafgrund.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
SZ-Buchtipps
Pack die Sonnenbrille ein
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
Die Geschichte eines pädophilen Teenagers
Was nicht passieren darf
Teaser image
Nachhaltigkeit
Mythos Umweltsünde