Theater„Die Bühne ist ein gefährlicher Raum, und sie muss gefährlich bleiben“

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Ersan Mondtag, 39, lebt gern in Berlin, kommt aber auch gern mal raus aus Berlin.
Ersan Mondtag, 39, lebt gern in Berlin, kommt aber auch gern mal raus aus Berlin. Maurizio Gambarini/IMAGO/Funke Foto Services

Ersan Mondtag inszeniert am Münchner Residenztheater „Munich Machine“ von Albert Ostermaier. Ein Gespräch über die coole Uncoolness von München und darüber, warum das Theater kein sicherer Ort sein darf.

Interview von Christiane Lutz

In der Theaterpausenbar „Zur schönen Aussicht“ im Münchner Residenztheater hat man wirklich eine schöne Aussicht auf München. Regisseur Ersan Mondtag, 39, wartet schon. Er inszeniert die Uraufführung des Stücks „Munich Machine“ von Albert Ostermaier. Darin landet ein Weißwurst-Ufo mit einer extraterrestrischen Besucherin in der Stadt und lässt sich von einer Figur namens Klaus Lemke, gespielt von Brigitte Hobmeier, durch vergangene Münchner Utopien führen. Für Ersan Mondtag, Meister der bildgewaltigen, verstörend-beflügelnden Inszenierungen, eine große künstlerische Einladung. Und eine Gelegenheit, wieder in München zu arbeiten, wo er einst studiert hat.

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