PopjournalismusSprengfahrten ins Bergwerk unserer Zeit

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„Es ging darum, nicht  über  Pop zu schreiben, sondern Pop zu schreiben.“ Christian Krachts Spring-Break-Reportage in der Mai-Ausgabe 1991 von „Tempo“.
„Es ging darum, nicht über Pop zu schreiben, sondern Pop zu schreiben.“ Christian Krachts Spring-Break-Reportage in der Mai-Ausgabe 1991 von „Tempo“. (Foto: Schöffling Verlag/Abb. in „Gegenwart machen“)

Die Buchwissenschaftlerin Erika Thomalla hat die überfällige Oral History des gegenwartsverliebten deutschen Popjournalismus zusammengetragen. Das ist der Verrat des Jahres. Und natürlich sehr herrlich.

Von Jens-Christian Rabe

Der deutsche Popjournalismus ist ein Phänomen mit vielen Gestalten, je nachdem, wen man fragt. Und wann. Dass es bislang noch niemand ernsthaft gewagt hat, seine Geschichte zu schreiben, dürfte nicht nur daran liegen, dass das alles auch noch gar nicht so lange zurückliegt. Vielmehr herrscht schon darüber, welches eigentlich das Medium war, in dem der Popjournalismus wirklich zu sich kam, gar keine Einigkeit: das wilde Zeitgeist-Gonzo-Glamour-Heft Tempo? Das snobistische Popmusik-Magazin Spex? Oder doch erst das SZ-Magazin der frühen Neunziger?  Und überhaupt, was soll das eigentlich sein: Popjournalismus?

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