Erfolgreiche US-Spionage-Serie:"Homeland" zieht nach Berlin

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Bald auch in Berlin: Claire Danes als Agentin Carrie Mathison

(Foto: dapd)

Carrie Mathison kommt nach Deutschland: Die fünfte Staffel der US-Erfolgsserie "Homeland" spielt zum Teil in Berlin - und wird komplett dort gedreht. Die Produzenten verraten erste Details zur Handlung.

"Carrie Mathison" kommt nach Berlin

Die nächste Staffel der US-Serie "Homeland" wird komplett in Berlin gedreht. Das berichten US-amerikanische und britische Medien unter Berufung auf den Sender Showtime, der die Spionage-Serie produziert.

"Homeland" ist damit die erste US-Serie, bei der eine Staffel zur Gänze in Deutschland hergestellt wird. Die Aufnahmen werden im Studio Babelsberg bei Berlin stattfinden. Möglicherweise wird auch an realen Schauplätzen gedreht.

Informationen zur Handlung der fünften Staffel

Die neue Staffel spielt zwei Jahre nach dem Ende der vierten Staffel, die in Südafrika produziert wurde. Sie soll wieder einen Fokus auf den Nahen Osten haben, könnte zudem aber auch die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine beinhalten, berichtet der britische Guardian. Die Hauptfigur Carrie Mathison (gespielt von Claire Danes) arbeitet demnach in der Staffel für eine private Sicherheitsfirma in Berlin, nachdem sie sich bei einem Einsatz in Pakistan von der CIA entfremdet hat.

(Achtung! Wenn Sie die vierte Staffel noch nicht gesehen haben, das aber noch vorhaben, sollten Sie diesen Absatz vielleicht überspringen.) Die vierte Staffel der Serie spielte weitgehend im pakistanischen Islamabad. Es geht um US-Drohneneinsätze und zivile Opfer. Die CIA versucht unter Führung von Mathison einen Talibanführer zu fangen, der vom pakistanischen Geheimdienst unterstützt wird. In Pakistan war die Handlung der vierten Staffel deshalb deutlich kritisiert worden.

Freude in Berlin

Berliner Zeitungen hatten bereits Mitte April von dem "Homeland"-Dreh in ihrer Stadt berichtet. Eine offizielle Bestätigung stand da allerdings noch aus. Dem Tagesspiegel zufolge hoffen die Filmbranche in der Hauptstadtregion und die Politik auf positive Nebeneffekte.

Das Medienboard Berlin-Brandenburg, Brandenburgs Wirtschaftsministerium und die Senatskanzlei sollen ihren Anteil daran gehabt haben, dass die erfolgreiche US-Serie nun an der Spree spielt. Der Berliner Senat sei zwar nicht direkt involviert gewesen, habe jedoch die Verhandlungen begleitet und wolle die Dreharbeiten nach seinen Möglichkeiten unterstützen, sagte der stellvertretende Senatssprecher Bernhard Schodrowski.

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