MeinungEpstein FilesEs ist Zeit für einen alternativen Nobelpreis in der Architektur

Von Gerhard Matzig

Lesezeit: 3 Min.

Tom Pritzker bei der Verleihung des Pritzker-Preises 2024.
Tom Pritzker bei der Verleihung des Pritzker-Preises 2024.
Richard A. Brooks/AFP

Tom Pritzker will trotz der Epstein-Enthüllungen Präsident der Hyatt Foundation bleiben, die den Pritzker-Preis finanziert. Warum der wichtigste Architektur-Preis der Welt sich neu erfinden muss, wenn er seine Würde bewahren möchte.

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Durch die Veröffentlichung der Epstein-Akten wurde klar, dass der Fall Epstein auch ein Fall Pritzker ist. Tom Pritzker, der milliardenschwere Erbe eines amerikanischen Hotel-Imperiums, trat vor einigen Tagen von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender der Hyatt Hotels Corporation zurück. Laut New York Times bereut er sein „schreckliches Urteilsvermögen“. Die enge Beziehung zum verurteilten Sexualstraftäter Epstein, dokumentiert in etlichen Mails, war nicht länger zu leugnen.

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