Enhanced GamesSehgewohnheiten auf Steroiden

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Der olympische Silbermedaillengewinner Benjamin Proud war der erste Schwimmer, der sich für die Enhanced Games angemeldet hat.
Der olympische Silbermedaillengewinner Benjamin Proud war der erste Schwimmer, der sich für die Enhanced Games angemeldet hat. IMAGO/Vlad Suheschi

Bei den „Enhanced Games“ ist Doping offiziell erlaubt. Dafür gibt es harte Kritik. Aber sie sind nicht nur eine Dystopie der Tech-Oligarchen, sondern auch ein Produkt unserer verschobenen Körpermaßstäbe.

Von Bernhard Heckler

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An diesem Sonntag finden in Las Vegas die ersten sogenannten „Enhanced Games“ statt. In den Disziplinen Schwimmen, Laufen und Gewichtheben werden Profiathletinnen und -athleten gegeneinander antreten. Der große Aufreger dabei: Doping ist explizit erlaubt. Die Sportler arbeiten ganz offiziell mithilfe von Ärzteteams und allen verfügbaren Substanzen an neuen Weltrekorden. Geldgeber der polarisierenden Veranstaltung sind unter anderem der Tech-Milliardär Peter Thiel und der Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump Jr.

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