Kolumne: „Wie redet ihr denn?“Sie können es kaum erwarten

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Die Schriftstellerin Teresa Präaer lebt in Wien und ist derzeit am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie erinnert sich, dass in ihrer Lebenszeit die Welt schon mehrfach untergehen sollte.
Die Schriftstellerin Teresa Präaer lebt in Wien und ist derzeit am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie erinnert sich, dass in ihrer Lebenszeit die Welt schon mehrfach untergehen sollte. (Foto: Martin Stöbich)

„Zeitenwende“, „Epochenumbruch“: Warum reden in letzter Zeit so viele das Ende der Welt, wie wir sie kennen, herbei?

Von Teresa Präauer

Heute wird das Wort von der Zeitenwende gern und oft im Mund geführt. Wir seien Zeugen eines historischen Epochenbruchs, lautet die Diagnose. In der Wende steckt letztlich auch das Ende, und wir betrauern oder billigen den Verlust, und wir fürchten oder begrüßen das Kommende – je nach persönlichem Temperament und gesellschaftspolitischer Haltung. Zwischen Hoffen und Ungewissheit taumeln wir und sehen dabei aus wie süße, kleine Labubus mit zornigem Gesicht. Wir fragen uns: Wo beginnt das Ende, und wann endet das viele Ende-Gerede eigentlich?

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