Auf der Liste für den diesjährigen Prix Goncourt steht auch, als bekanntester aller 15 Namen, Emmanuel Carrère für seinen neuen Roman „Kolkhoze“, der Anfang des Monats in Frankreich erschienen ist. Mit „Limonow“ gewann er 2011 den Prix Renaudot, den zweitwichtigsten französischen Literaturpreis, aber der Goncourt fehlt ihm noch. Wenn es in der Literaturwelt gerecht zuginge, müsste er ihn diesmal eigentlich kriegen.
Emmanuel CarrèreDafür sollte er endlich den Prix Goncourt bekommen
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Emmanuel Carrère ist 1957 geboren und mit seinen dokumentarischen Romanen weltbekannt geworden.
STEFANO RELLANDINI/AFPErneut macht Emmanuel Carrère aus einem Stück seiner eigenen Geschichte fabelhafte Unterhaltung: Gerade ist in Frankreich „Kolkhoze“ erschienen, ein Buch über das Leben seiner Eltern.
Von Johanna Adorján
