Eminem im Interview "Ich fühle mich immer noch ein bisschen wie ein Underdog"

"Absolut konkurrenzgetrieben": Eminem alias Marshall Mathers.

(Foto: Universal Music)

Der Rapper Eminem über seine Trump-Phobie, warum er findet, dass jungen Hip-Hoppern der Respekt fehlt und was er machen würde, wenn er nicht mehr rappen könnte.

Interview von Torsten Groß

Der Händedruck ist schlaff und die Begrüßung eher gehaucht als gesprochen. "Hi, I'm Marshall", sagt Eminem in dem von dichtem Wald umgebenen Fünf-Sterne-Wellness-Ressort Pennyhill Park bei London. Die Augen unter dem Schirm seiner Mütze kann man noch nicht sehen. Der 45-jährige amerikanische Rap-Superstar, der bürgerlich Marshall Mathers heißt, wirkt ein wenig müde, ist aber alles andere als unhöflich.

SZ: Mr. Mathers, im Rahmen der in den USA mit großer Aufmerksamkeit verfolgten BET-Awards haben Sie Ihrem Ärger über Donald Trump vor ...