Elke HeidenreichJemand findet, ich soll das lesen

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Sie würde eigentlich gern leidenschaftliche Leserin bleiben: Elke Heidenreich.
Sie würde eigentlich gern leidenschaftliche Leserin bleiben: Elke Heidenreich. (Foto: Henning Kaiser)

Zu viel, zu schlecht, zu überflüssig: Unsere Autorin versinkt in neuen Büchern und läuft Gefahr, die Lust am Lesen zu verlieren. Ein Wutausbruch.

Gastbeitrag von Elke Heidenreich

Mir passiert gerade etwas Furchtbares, und letztlich ist John Banville schuld. Na ja, mit schuld. Mir kommt – ich trau es mich kaum zu sagen – nach genau 77 Jahren die Freude am Lesen abhanden. Oder sagen wir so: die Freude an den Büchern. Seit meinem fünften Lebensjahr lese ich, täglich, glücklich, neugierig. Bücher haben mich belehrt, unterhalten, begeistert, gerettet, erfreut, geärgert, ich bin ihnen immer treu geblieben, ich brauche die Schriftsteller, die mir mit ihren Geschichten ein rettendes Geländer in einer unbegreiflichen Welt anbieten.

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