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Elke Heidenreich:"Das Einfache, das muss man können"

Ein Buch über Mode? Von Elke Heidenreich? Unsere Autorin war skeptisch - bis sie zu lesen begann.

(Foto: imago stock&people)

Witzig, sinnlich, sentimental. Todtraurig stellenweise. Gscheit, na klar. Und dabei immer, immer: persönlich: Elke Heidenreich darüber, wie und warum Kleider Leute machen.

Von Tanja Rest

Am 26. Juli 2008 hält Elke Heidenreich die Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. Jürgen Flimm hatte sie gefragt, wie hätte sie da Nein sagen können? Was sie nicht weiß: Dass sie in der Felsenreitschule zu 1500 Menschen in Samt und Seide sprechen und live im Fernsehen sowie auf Großleinwänden in der ganzen Stadt zu sehen sein wird. Nun hockt sie da in Reihe eins mit ungemachten Haaren und dilettantischem Make-up und trägt rote Ballerinas zu einem Kleid ihrer Mutter. "Es war von 1935, schwarze Seide mit weißen Punkten, und es hatte auf dem Rücken Mottenlöcher, aber ich liebte dieses Kleid." Von den Kulturherrlichen umgeben, kommt sie sich plötzlich schäbig vor.

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