Notizen aus meinem Leben„Aber gell, Sie sind nicht die Amelie Fried?“

„Es fängt mit langen Blicken an, die ich zu ignorieren versuche“ – Elke Heidenreich über Fan-Begegnungen.
„Es fängt mit langen Blicken an, die ich zu ignorieren versuche“ – Elke Heidenreich über Fan-Begegnungen. Georg Wendt/dpa

Belauschte Gespräche in Theaterpausen, erkannt werden in Straßencafés – warum man einfach mitschreiben muss, was da passiert. Und besonders in Bayreuth bei den Festspielen.

Von Elke Heidenreich

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In Straßencafés oder bei Theaterpausen schreibe ich oft mit, was ich so höre. Besonders schön war es immer in den Pausen in Bayreuth. „Was will der eigentlich?“ „Der Parzival?“ „Nein, der Schlingensief?“ „Das weiß ich auch nicht.“ „Warum läuft der denn mit dieser Wunde so rum?“ „Der Schlingensief?“ „Nein, dieser Amfortas.“ „Woher soll ich das wissen.“ „Was ist das überhaupt für ein Name, Amfortas.“ „Ja, Hansjürgen heißen die nun mal in der Oper nicht.“

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