Elke Heidenreich über Herman Melvilles Bartleby:Ich möchte lieber nicht

Lesezeit: 8 min

Elke Heidenreich über Herman Melvilles Bartleby: "Farblos, sauber, mitleiderregend anständig, rettungslos vereinsamt", so ist Bartleby, so stellte man sich die Büroangestellten zu Herman Melvilles Zeit vor.

"Farblos, sauber, mitleiderregend anständig, rettungslos vereinsamt", so ist Bartleby, so stellte man sich die Büroangestellten zu Herman Melvilles Zeit vor.

(Foto: imago/UIG)

Optimistisch bleiben, auf die Gesundheit achten, konstruktiv sein: Was, wenn man das nicht mehr schafft, wenn wir uns verweigern? Einer der berühmtesten Sätze der Weltliteratur zeigt, wie es geht.

Von Elke Heidenreich

"Ich möchte lieber nicht." Für Literaturkenner ist das ein sehr berühmter Satz. Es ist der Satz des Schreibgehilfen Bartleby, der in einer Kanzlei bei einem Anwalt und Notar arbeitet und plötzlich leise und doch mit entschiedener Stimme zu einer Arbeit, die man ihm anträgt, sagt: "Ich möchte lieber nicht."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Liebe und Partnerschaft
Und was, wenn nur einer ein Kind will?
fremdgehen
Untreue
"Betrogene leiden unter ähnlichen Symptomen wie Traumatisierte"
Krieg in der Ukraine: Zerstörte Panzer bei Kiew
Krieg gegen die Ukraine
Die besondere Expertise des BND
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Trainer practicing squats with male and female clients in park; Sport Fitness Ernährung
Gesundheit
"Wer abnehmen möchte, sollte das nicht allein über Sport versuchen"
Zur SZ-Startseite