Sachbuch: „491 Tage: In den Tunneln der Hamas“Albtraum als Alltag

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Manchmal, schreibt er, habe er versucht, den Drohnen zu winken: Ex-Hamas-Geisel Eli Sharabi.
Manchmal, schreibt er, habe er versucht, den Drohnen zu winken: Ex-Hamas-Geisel Eli Sharabi. (Foto: BlakeEzra)

Das Buch „491 Tage: In den Tunneln der Hamas“ ist der erste Erfahrungsbericht einer Geisel vom 7. Oktober. Nüchtern erzählt der 53-jährige Eli Sharabi darin von Misshandlungen und Hoffnungslosigkeit.

Von Kristiana Ludwig

Am Montagabend zeigte das israelische Fernsehen ein Interview mit Alon Ohel, 24 Jahre alt, einem jungen Mann, der zwei Jahre lang  Geisel der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas war. Ohel sprach darüber, wie er angekettet, erniedrigt und hungrig tief unter der Erde in Tunneln ausharrte, über unvorstellbare Zumutungen durch seine Entführer. Und er sprach über Eli Sharabi, einen Mann aus dem Kibbuz Be’eri, der ihm in Gaza begegnet war – und der dort zu einer Vaterfigur für ihn geworden sei. „Er hat mich so viele Male getragen“, sagt er. Sharabi habe ihm gesagt, es sei in Ordnung zusammenzubrechen, aber nicht, die Hoffnung zu verlieren.

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