Vor knapp zwei Wochen schrieb Sigrid Löffler in dieser Zeitung, man müsse „Unter Tieren“, das neue Theaterstück von Elfriede Jelinek, am besten selber lesen. Bevor der Text dem Theater in die Hände fällt. Denn dort würde alles zusammengestrichen und seltsamen Regieeinfällen unterworfen sein, weil die Theaterleute halt eh nur machen, was ihnen gerade so in den Sinn kommt.
Salzburger FestspieleKonferenz der Tiere
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Schweine und Schweinchen: Sebastian Rudolph, Mavie Hörbiger, Caroline Peters, Thiemo Strutzenberger und Azaria Dowuona-Hammond (v.l.).
Arno DeclairTheaterhappening mit Nobelpreisträgerin, aber ohne Furor: Nicolas Stemann inszeniert Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen.
Von Egbert Tholl
