LiteraturKeine Zeile darf verloren gehen

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Irene Maiorino und Alba Rohrwacher als Lila und Lenù in der  finalen Staffel von „Meine geniale Freundin“ .
Irene Maiorino und Alba Rohrwacher als Lila und Lenù in der finalen Staffel von „Meine geniale Freundin“. Imago/HBO/ZUMA Press

Wer hinter dem Pseudonym Elena Ferrante steckt und schreibt, ist nach wie vor unbekannt. Ihr Essayband „An den Rändern“ verrät zumindest so viel: Sie ist eine leidenschaftliche Leserin. Vor allem von Büchern großer Frauen.

Von Carolin Gasteiger

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An den Rändern passiert Aufregendes. Da, wo eigentlich schon Schluss sein soll, wo kaum jemand hinkommt, entfalten sich oft ungeahnte Kräfte. Das muss man gar nicht politisch verstehen, wobei es da auch zutrifft. Hier geht es um tatsächliche Ränder, rote Linien in einem Schreibheft. Aufregendes passiert dann, wenn man über diese Ränder hinausschreibt, also im wörtlichen Sinne den Rahmen sprengt. Dann kann aus einem Schulmädchen eine gefeierte Schriftstellerin werden. Oder, wie es in dem Buch „An den Rändern“ heißt, aus der kleinen Cecilia die weltberühmte Elena Ferrante.

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Autofiktion
:Versucht’s mal mit der Wahrheit

Die Identität von Elena Ferrante, die „Meine geniale Freundin“ geschrieben hat, bleibt ein Rätsel. Ihr ist schon viel unterstellt worden. Jetzt nennt man ihre Bücher „Autofiktion“. Was für ein folgenschwerer Unsinn.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

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