Selbstgefährdung„Sie dürfen sich sogar gezielt ertränken“

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„Besonders dramatische Ereignisse prägen oft, wie wir Risiken wahrnehmen“: ein Surfer  in München.
„Besonders dramatische Ereignisse prägen oft, wie wir Risiken wahrnehmen“: ein Surfer  in München. (Foto: Wolfgang Maria Weber/Imago)

Eisbachsurfen, Drogen nehmen, Zucker essen, Gurtpflicht: Wann verbietet der Staat seinen Bürgern, sich selbst zu gefährden? Und warum wirkt das oft so willkürlich?

Interview von Jakob Biazza

Warum verbietet der Staat bestimmte Drogen und legalisiert andere? Wieso dürfen Menschen aus Flugzeugen springen und mit 250 km/h Motorrad fahren, während beim Eisbachsurfen in München Sicherheitsbedenken auftauchen? Oliver Tolmein, Anwalt und Honorarprofessor für Medizinrecht, nennt das staatliche Handeln beim Thema Selbstgefährdung eine „ambivalente Angelegenheit“. Und da hat man ihn nach den Themen Ernährung und Lobbyismus noch lange nicht gefragt.

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