Psychologie„Einsamkeit hat natürlich eine politische Dimension“

Lesezeit: 6 Min.

Was hilft gegen Einsamkeit? Kurz: Begegnungen mit anderen Menschen.
Was hilft gegen Einsamkeit? Kurz: Begegnungen mit anderen Menschen. Johannes Simon

Die Psychologin Maike Luhmann weiß, warum heute mehr Menschen als früher unter Einsamkeit leiden – und weshalb das ein Problem für die Demokratie ist.

Interview von Peter Laudenbach

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Erleben wir eine Pandemie der Einsamkeit, macht Einsamkeit krank, und ist die Digitalisierung daran schuld? Werden KI-Chatbots bald unsere besten Freunde? Und was heißt das für die Demokratie? Die Psychologin Maike Luhmann, Professorin an der Universität Bochum (und nicht verwandt mit dem 1996 verstorbenen deutschen Soziologie-Superstar Niklas Luhmann), forscht seit Jahren zur Einsamkeit als persönlichem und gesellschaftlichem Phänomen. In ihrem neuen Buch „Einsamkeit. Warum sie uns alle betrifft“ plädiert sie unaufgeregt und nüchtern für eine Mischung aus Aufmerksamkeit für das Thema und vorsichtige Entwarnung. Die gute Nachricht: Von einer „Einsamkeitspandemie“ sind wir weit entfernt.

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