Einat Wilf wurde 1970 in Jerusalem geboren, studierte an der Harvard University und wurde an der University of Cambridge in Politikwissenschaft promoviert. Über den Friedensprozess im Nahen Osten hat sie im Laufe ihres Lebens nicht nur viel nachgedacht, sie hat auch an ihm mitgewirkt: etwa bei den Verhandlungen unter Premierminister Ehud Barak 2000 und als außenpolitische Beraterin von Vizepremierminister Schimon Peres 2005. Von 2010 bis 2013 war sie zudem Abgeordnete im israelischen Parlament, erst für die Arbeiterpartei, später für die Unabhängigkeitspartei Baraks.
Gaza-Konflikt„Wenn man dem Antizionismus nicht entgegentritt, bleibt kein Jude übrig“
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Die israelische Publizistin Einat Wilf verhandelte einst für linke israelische Politiker über einen Frieden mit den Palästinensern. Sie empfindet sich immer noch als links – hält die Härte Israels inzwischen aber für den einzigen Weg. Ein Gespräch.
Interview von Zelda Biller
