Jahre später wird er im Gespräch mit Alexander Kluge erzählen wie er, Edgar Reitz, Sohn eines Uhrmachers, sich schon als Kind Gedanken über die Zeit machte. Will man der Zeit beim Vergehen zuschauen, muss man den Blick von den unwahrnehmbar langsam dahinziehenden Uhrzeigern ab- und der Welt zuwenden. Und will man sie in diesem Vergehen auch noch festhalten, gibt es dafür nur ein Medium: den Film.
Filmemacher Edgar Reitz wird neunzigAus der Tiefe der Zeit
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Mit seinem "Heimat"-Zyklus hat er wie kein anderer deutscher Filmemacher Herkunft und Aufbruch, Vergangenheit und Gegenwart verknüpft: Edgar Reitz zum 90. Geburtstag.
