Es befremdet zur Zeit beinahe, einen Theaterabend zu besuchen, an dem sich nicht die sogenannte Aktualität aufdrängt, wo hinter Bühnenkonflikten nicht gleich „die Weltlage“ lauert oder man nicht kopfschüttelnd feststellt: Schlimm, so ein alter Text und immer noch sind alle genauso unfrei, unterdrückt und unerlöst wie damals. Ein Theaterabend aus dem, Gott bewahre, die Figuren am Ende einigermaßen heil rauskommen.
TheaterVerlegen in der Raucherecke, aber virtuell ein Videospielstar
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In seinem Erfolgsroman „Echtzeitalter“ erzählt Tonio Schachinger von der Zerrissenheit heutiger Gymnasiasten. Am Münchner Volkstheater macht Jan Friedrich daraus einen Abend der großen Gefühle.
Von Christiane Lutz
