Trumps Strafprozess, der erste in der Geschichte Amerikas gegen einen ehemaligen Staatspräsidenten, beginnt jeden Morgen pünktlich um 9.30 Uhr. Zuerst werden die rund 60 Reporter in den Saal gelassen. Einer nach dem anderen. Plätze werden zugewiesen. Da gibt’s kein Diskutieren, kein Mitreden. Gangplätze sind Glückssache. Die Einlass-Prozedur, die um 8 Uhr beginnt, ist zwischen 8.30 und 8.45 Uhr abgeschlossen. Dann holen die Reporter ihre Laptops raus, dürfen noch mal auf die Toilette, begrüßen die Sitznachbarn, die sich hoffentlich die Zähne geputzt haben. Denn in der Enge riecht man alles. Die Hautcreme, das Parfüm, das Waschmittel, empfindliche Nasen haben es hier nicht leicht.
Im Gericht mit Donald TrumpAufmarsch der Angstmacher
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Trump in orangefarbener Häftlingskleidung und Handschellen? Sein ehemaliger Anwalt Michael Cohen sähe das gerne, der angeklagte Ex-US-Präsident selbst wohl eher nicht.
Jane Rosenberg/REUTERSDonald Trumps täglicher Einzug in den New Yorker Gerichtssaal gleicht einer Theaterinszenierung. Am Donnerstag war dieser Auftritt erschreckend spektakulär.
Von Marie Pohl
