Mitte Dezember 2025 kommt in einem Haus etwas außerhalb der israelischen Stadt Ramat HaSharon nördlich von Tel Aviv eine Familie zusammen, um einen Film zu schauen. Klingt ganz gewöhnlich, ist es aber nicht, denn unter den Zuschauern ist die eine Person, für die dieser Film gemacht wurde. „Ich hatte beim Schreiben, beim Dreh, beim Schneiden immer nur einen Adressaten im Kopf“, erzählte der Regisseur bei einem Treffen mit der SZ zwei Monate zuvor. „Und diese Person war David.“
BerlinaleSie sind frei
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Die Doku „A Letter to David“ über David Cunio, eine Geisel der Hamas, läuft nun als „Complete Version“ mit neuem Ende. Denn die Hauptfigur ist wieder bei ihrer Familie. Eine Geschichte über Wunden und ihre Heilung.
