Kassel:Warum die Documenta schließen sollte

Lesezeit: 3 min

Kassel: Keiner kann für was, weil alles wurde doch vorher breit diskutiert, oder etwa nicht? Kulturstaatsministerin Claudia Roth (l.) und Sabine Schormann bei der Eröffnung der 15. Documenta.

Keiner kann für was, weil alles wurde doch vorher breit diskutiert, oder etwa nicht? Kulturstaatsministerin Claudia Roth (l.) und Sabine Schormann bei der Eröffnung der 15. Documenta.

(Foto: IMAGO/Rüdiger Wölk)

Antisemitismus, Chaos und noch immer kein Rücktritt: Was die Documenta über Deutschland im Zeitalter kollektiver Unzuständigkeit verrät.

Kommentar von Gerhard Matzig

Es gibt noch immer keinen Rücktritt in Kassel, wo die Documenta in täglich neu zu bestaunendem Ausmaß weiter vor sich hin dilettiert. Also, es gibt keinen Rücktritt von Leuten, die für irgendetwas zuständig sein könnten, und sei es immerhin für den eigenen Rücktritt. Weil vorher, bevor irgendetwas passiert, was man als Integrität, Verantwortungsbewusstsein oder Entschlossenheit werten könnte, alle noch mal mit allen reden müssen; und alle Mails immer an alle gehen müssen. Woraufhin alle beleidigt, besorgt oder eigentlich nicht gemeint sind und offenbar missverstanden wurden. Und alles wieder von vorne losgeht.

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