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Künstlerporträt:Der Meister der Wunderkammer

Nikolaus Lang

Erstaunlich, was so alles in einem Gewässer treibt: Nikolaus Lang vor einer seiner Installationen, hier im Treppenhaus des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

(Foto: Stephan Rumpf)

Nikolaus Lang sammelt Erde, Abfall und Relikte einstiger Kulturen - Kunst, die nicht einfach zu kategorisieren ist, und schon zweimal bei der Documenta vertreten war. Über eine Spurensuche, die niemals endet.

Von Johanna Pfund

Die Blüten der Apfelbäume und die Umrisse des alten Bauernhauses in Murnau in Oberbayern verschwimmen im Regen. Schnell rein durch das große Werkstatttor, durch einen hohen Vorraum, und schon steht man im gut geheizten Atelier von Nikolaus Lang. Eine Minute später weiß man, dass die hohen weißen Fenster, hinter denen ein üppig grüner Garten wuchert, aus der nahe gelegenen Kaserne stammen und dass sich Lang die Fenster wie auch die anderen Materialien für die Hofrenovierung zusammengesucht hat, nachdem sein vorheriges Anwesen samt zahlreicher Kunstwerke einem Feuer zum Opfer gefallen war. Eine der Kakteen blüht. Es ist eine "Königin der Nacht", erzählt Lang und ergänzt: "Früher haben reiche Leute für ihre Parks Pflanzenjäger beauftragt."

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