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Kunst:Soll die Documenta verschoben werden?

documenta fifteen - Sabine Schormann

Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta

(Foto: Swen Pförtner/dpa)

Das will die Pressestelle der Weltkunstschau Medienberichte so nicht bestätigen.

Dass die 15. Ausgabe der Documenta, die im Jahr 2022 stattfinden sollte, wegen der Auswirkungen der Corona- Pandemie um ein Jahr verschoben werden sollte, machte Schlagzeilen. Die Nachrichtenagentur dpa und der Deutschlandfunk zitierten die Generaldirektorin der Weltkunstschau, Sabine Schormann, die derzeit Möglichkeiten der Verlegung "abwägt". Die Pressestelle der Documenta möchte die Nachricht allerdings so nicht bestätigen: "Die Vorbereitungen der documenta fifteen laufen weiter auf Kurs und das gesamte Team ist hoch motiviert", teilt die Generaldirektorin mit. "Es ist letztlich nur verantwortungsvoll, die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie genau zu betrachten, um dann im Sommer über die weiteren Schritte auf dem Weg zur documenta fifteen zu entscheiden."

Das künstlerische Konzept von Ruangrupa, dem mit der künstlerischen Leitung betrauten Kuratorenkollektiv aus Indonesien, ist allerdings unter den Bedingungen einer Pandemie besonders schwer umzusetzen. Es beruht auf der Metapher von "Lumbung", einer asiatischen, gemeinsam bewirtschafteten Reisscheune und zielt auf Kooperation und Begegnung.

© SZ/cag
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