Antisemitismus-Vorwürfe gegen Documenta:Dieser Skandal ist exemplarisch

Lesezeit: 5 min

Antisemitismus-Vorwürfe gegen Documenta: Offener Brief statt offene Diskussion: das Künstlerkollektiv Ruangrupa.

Offener Brief statt offene Diskussion: das Künstlerkollektiv Ruangrupa.

(Foto: Jin Panji)

Die Macher der Documenta melden sich nach Antisemitismus-Vorwürfen und geplatzten Moderationsversuchen zu Wort. Allerdings nicht sonderlich beschwichtigend. Droht die Weltkunstschau zu platzen?

Von Catrin Lorch

Es ist die Saison der offenen Briefe und der erregten Debatten darüber. In den vergangenen Wochen war das Thema der von Künstlern und Intellektuellen unterzeichneten Schreiben die Ukraine und die Frage, welche Form der Unterstützung Deutschland dem von Russland überfallenen Land zukommen lassen sollte - oder eben nicht, um keinen Dritten Weltkrieg zu riskieren. Nun rührt ein weiterer Brief an einer ganz anderen ungeklärten Frage, die direkt ins Selbstverständnis der Republik führt - und die Diskussionen, die er auslösen wird, dürften heftig werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Serie "Reden wir über Liebe"
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Vizepräsident Mike Pence in seinem Versteck während des Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Die Randalierer verpassten ihn nur um wenige Meter.
Anhörung zum Sturm aufs US-Kapitol
"Eine akute Gefahr für die amerikanische Demokratie"
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Kontroverse um Documenta Fifteen
"Eine klare Grenzüberschreitung"
nora tschirner
Kino
»Meine Depression war eine gesunde Reaktion auf ein krankes System«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB