Internet-TrendSchaut mal, wie sehr ich bei mir bin

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Bildschirmzeit, jederzeit: Bei der „Do-Nothing-Challenge“ können sich Jugendliche gegenseitig beim Nichtstun zuschauen – natürlich in den sozialen Medien.
Bildschirmzeit, jederzeit: Bei der „Do-Nothing-Challenge“ können sich Jugendliche gegenseitig beim Nichtstun zuschauen – natürlich in den sozialen Medien. IMAGO/Maskot/IMAGO/MASKOT

In den sozialen Medien kursiert die „Do-nothing-Challenge“ – und junge Menschen machen dafür einfach mal: gar nichts. Ein stiller Protest gegen die Aufmerksamkeitsökonomie? Schön wär’s.

Von Michael Moorstedt

Viel hat man schon gelesen über die seltsamen Social-Media-Challenges, durch die sich vorwiegend junge Menschen teils in Gefahr begeben. Nur um das Ganze zu filmen und dann auf den üblichen Kanälen zu teilen – mal geht es nur darum, einen Löffel Zimt zu verspeisen oder sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu kippen. Andere Herausforderungen enden dagegen schon mal im Krankenhaus oder, in tragischen Fällen, sogar tödlich.

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Nein, es gibt nichts zu beschönigen: Smartphones und Social Media verändern Kinder. Nina Kolleck schafft es in ihrem Buch „Der Kampf in den Köpfen“ trotzdem, ohne Panik nach Lösungen zu suchen.

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