KinoLive aus dem Gazakrieg

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Echter Notruf, gespielte Notrufzentrale: Szene aus „Die Stimme von Hind Rajab“.
Echter Notruf, gespielte Notrufzentrale: Szene aus „Die Stimme von Hind Rajab“. (Foto: -/-/Studiocanal/dpa)

Ein Kind schwebt in Todesgefahr und wählt den Notruf: Diese reale Tonaufnahme hat die Regisseurin Kaouther Ben Hania für ihren Spielfilm „Die Stimme von Hind Rajab“ verwendet. Aber sollte man bei einem heiklen Thema wie dem Nahostkonflikt Fakten und Fiktion mischen?

Von Moritz Baumstieger

Wie der Film enden wird, ist von Anfang an absehbar: nicht gut, gar nicht gut. Absolut schrecklich. Ein Kind stirbt und die, die es retten sollen, auch. Das vorwegzunehmen, ist kein Spoiler, es wird hier kein dramaturgischer Kniff verraten, denn die Geschichte dieses Films ist der Wirklichkeit entnommen: Die sozialen Medien waren im Januar 2024 voll mit dem Fall des fünfjährigen Mädchens, das im Gazakrieg in einem Autowrack auf Hilfe wartete, die niemals kam. Auch klassische Medien haben berichtet, keiner, der sich nun den Film „Die Stimme von Hind Rajab“ ansieht, wird nicht wissen, worauf er sich da einlässt.

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