bedeckt München 30°

"Die Stadt der Feen und Wünsche" von Leander Steinkopf:Gemeinsam einsam

Eigentlich ganz okay: Das Tempelhofer Feld in Berlin.

(Foto: imagebroker.com)

In seinem Debütroman "Die Stadt der Feen und Wünsche" versammelt der Journalist Leander Steinkopf vor allem Plattitüden aus der Rumpelkammer des Kulturpessimismus.

Von Meike Feßmann

Man könnte ihn für einen Flaneur oder sogar für einen Dandy halten, den jungen Mann, der in Leander Steinkopfs Erzähldebüt durch Berlin streift. Er kultiviert seine Einsamkeit, er sinnt vor sich hin, er stemmt sich mit der ganzen Besonderheit, die er aufbringen kann, gegen die verachtenswerten Routinen der anderen: Gegen die Geschäftigkeit der Gehetzten, bei denen der Mantel selbst dann noch "vor Eile" weht, wenn sie "still stehen", gegen die Shopper, die den Genuss der eigenen Langsamkeit durch die Vulgarität ihres Schlenderns stören, aber auch gegen die ganzen "Untätigen", die in Galerien und Cafés ihre leeren Blicke in die Welt senden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Neuanfang im Rollstuhl
"Man darf sich nicht einsperren. Man hat nur das eine Leben"
Finanzskandal
Der Mann, der Wirecard stürzte
FILE PHOTO: Anti-Mafia police wearing masks to hide their identity, escort top Mafia fugitive Giovani Brusca May..
Mafia-Killer in Italien
Das "Schwein" ist frei
Liebes PictureDesk,
die Fotos bitte in die Ligthbox S3 stellen, 
Bilder zeigen den neuen... Panzer.
Fotograf ist Mike Szymanski.
Schützenpanzer Puma und Menschen
Bundeswehr
Fürchtet euch nicht
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB