Iranischer Animationsfilm "Die Sirene" im Kino:Als die Bomben fielen

Iranischer Animationsfilm "Die Sirene" im Kino: Animierter Schrecken: Der vierzehnjährige Omid erlebt den Iran-Irak-Krieg.

Animierter Schrecken: Der vierzehnjährige Omid erlebt den Iran-Irak-Krieg.

(Foto: Grandfilm)

"Die Sirene" von Sepideh Farsi ist ein brillanter Animationsfilm aus Iran, der vom Aufwachsen im Krieg mit dem Irak erzählt.

Von Philipp Stadelmaier

Fast 25 Jahre ist es her, dass ein Animationsfilm das Genre davon befreite, ausschließlich Märchen- und Fantasiestoffe erzählen zu müssen. In "Waltz with Bashir" setzte sich 2007 der israelische Regisseur Ari Folman mit seinen Erfahrungen als Soldat im Libanonkrieg 1982 auseinander. Da gab es Hunderudel, die in Albträumen die Hauptfigur jagten, und vom Raketenfeuer glühende Nachthimmel. Das Gedächtnis wurde zur Leinwand, auf der die erinnerten Schrecken des Krieges neu gezeichnet wurden, in neuen Bildern und neuen Farben.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivManifest für Rundfunkreform
:Aufgepasst, ARD und ZDF

Regie- und Drehbuchverband greifen die Öffentlich-Rechtlichen scharf an und fordern eine Reform für besseres Fernsehen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: