LiteraturFrauenperspektive, von einem Mann erzählt?

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Der Ire Colm Tóibín, 1955 geboren, hat zuletzt „Long Island“ herausgebracht, die Romanfortsetzung seines mit Saoirse Ronan verfilmten Buchs „Brooklyn“.
Der Ire Colm Tóibín, 1955 geboren, hat zuletzt „Long Island“ herausgebracht, die Romanfortsetzung seines mit Saoirse Ronan verfilmten Buchs „Brooklyn“. Miquel Llop

Ja, geht, wenn Colm Tóibín schreibt: Der Autor des Bestsellers „Brooklyn“ erzählt in der Novelle „Die Schwestern“ von einer Emanzipation, zu der es keine Alternative gibt.

Von Juliane Liebert

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Eine Frau ist in ihrem eigenen Haus eingesperrt. Unbekannte haben das Schlüsselloch ihrer Sicherheitstür mit Sekundenkleber unbrauchbar gemacht. Es ist ein Samstag, die örtlichen Schlosser gehen nicht ans Telefon, und die Polizei fragt bloß, was sie von ihnen erwarte. Also ergibt Montse sich ihrem Schicksal und beschließt, das Ganze bis zum Montag auszusitzen – sie ist lediglich besorgt, dass ein Feuer ausbrechen könnte. Abends stellt sie sich vor, sie sei eine ihrer beiden Schwestern, Núria oder Conxita. Sie ahmt deren Manierismen nach. Sie versucht „zu träumen, was Conxita träumen mochte“.

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Literatur
:Keine Zeile darf verloren gehen

Wer hinter dem Pseudonym Elena Ferrante steckt und schreibt, ist nach wie vor unbekannt. Ihr Essayband „An den Rändern“ verrät zumindest so viel: Sie ist eine leidenschaftliche Leserin. Vor allem von Büchern großer Frauen.

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

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