TheaterWarum noch mal die Aufregung?

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Für welche „Freiheit“ hier gekämpft wird? Amalia (Celina Rongen) und Karl (Felix Jordan) wissen es auch nicht genau.
Für welche „Freiheit“ hier gekämpft wird? Amalia (Celina Rongen) und Karl (Felix Jordan) wissen es auch nicht genau. Thomas Aurin

Thomas Melle ergänzt Schillers „Räuber“, und Stefan Pucher macht daraus in Stuttgart rumpeliges, wortreiches Theater. Doch was die Figuren wirklich umtreibt, bleibt rätselhaft.

Von Egbert Tholl

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Da stehen sie, die Räuber, hübsch aufgereiht nebeneinander an der Rampe im Schauspiel Stuttgart. Der erste Teil des Abends ist durch, nun beginnt der zweite, und die Räuberbande hat sich zu einer Band zusammengefunden. Lustige Vögel sind das, zähnefletschend grimmig, aber nie furchterregend, eher so Jugendclub-Ekstase. Annabelle Witt hat sie fröhlich angezogen, wie Sci-Fi-Punks von allen Rändern einer Gesellschaft, die sie in ihrem Kern nicht haben will, ob links oder rechts, Hauptsache, extrem.

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