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Die Ausstellung:Das Wichtigste und Beste

"Untold Stories", so bezeichnete Peter Lindbergh die Schau seiner Werke, die er im Jahr vor seinem überraschenden Tod 2019 für den Kunstpalast in Düsseldorf konzipiert hat und die nun auch in Hamburg zu sehen ist.

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) zeigt bis 1. November die Ausstellung "Peter Lindbergh: Untold Stories". Die Schau wurde von dem Fotografen noch vor seinem Tod im Herbst 2019 für den Kunstpalast Düsseldorf kuratiert, in dem sie seit Beginn des Jahres läuft. "Untold Stories" sollte keine Retrospektive sein, da war sich Lindbergh sicher. Er wollte die Bilder zeigen, die er selbst für seine wichtigsten Werke hielt. Darunter sind Fotografien, die zu Ikonen geworden sind, aber auch weniger bekannte Werke wie Bilder von Industriewelten, in denen Menschen ausgesetzt und verloren wirken, und die wohl nicht von ungefähr an Charlie Chaplins "Moderne Zeiten" erinnern. Wie sehr Lindberghs Interesse den Menschen, weniger der Mode galt, wird in einem Video deutlich - es ist ein stummer Blick auf einen zum Tode verurteilten Mann.

Geöffnet ist täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr, an Donnerstagen - ausgenommen solche an oder vor Feiertagen - bis 21 Uhr (www.mkg-hamburg.de).

© SZ vom 11.07.2020 / pfu

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