Wie erzählt man das Leben der Philosophin Hannah Arendt in zwei Stunden auf einer Theaterbühne? Und, deutlich härter und eigentlich unmöglich: Wie holt man das schreckliche Verbrechen an Gisèle Pelicot auf die Bühne, die Frau, die von ihrem Mann betäubt und anderen Männern zur Vergewaltigung offeriert wurde? Wie lässt sich das inszenieren, ohne dass das Theater in den Gewaltvoyeurismus und die Empörungsdemonstration abrutscht?
TheaterFrauen in der Finsternis
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Hannah Arendt und das Verbrechen an Gisèle Pelicot: Zwei Regisseurinnen gelingt am Deutschen Theater Berlin ein kluger Umgang mit schwierigen Stoffen.
Von Peter Laudenbach
