AusstellungEin Einzeller namens Bismarck

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Die Deutschen und der Naturschutz: Mit dem Sternmarsch gegen das Kernkraftwerk Wyhl im Jahr 1974 endet der Ritt durch die Jahrhunderte.
Die Deutschen und der Naturschutz: Mit dem Sternmarsch gegen das Kernkraftwerk Wyhl im Jahr 1974 endet der Ritt durch die Jahrhunderte. (Foto: © Bernd Nössler)

Das Deutsche Historische Museum hat sich ein Megathema vorgenommen, das kaum zu bewältigen ist: Natur und deutsche Geschichte. Trotzdem ist die Fülle an Stoff und Anekdoten schlicht hinreißend.

Von Gustav Seibt

Die Menschheit steht vor einem altbekannten Problem: Sie muss den Verbrauch eines Gemeinguts, einer Allmende, auf die alle Zugriff haben, steuern. Dieses Allgemeingut ist heute das denkbar größte, die Erdatmosphäre, von der die lebenstaugliche Temperatur des planetarischen Klimas abhängt. Doch gab es solche „common goods“ schon immer, beispielsweise als Dorfanger, Gemeindewald oder See. Gebiete und Güter, die „allen“ gehörten, nicht einem einzelnen Eigentümer. Allmenden sind von Übernutzung gefährdet, wenn jeder, der kann, bedenkenlos zugreift, weil keiner für die Ökonomie des Ganzen verantwortlich ist.

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