In einer Januarnacht vor neun Jahren war es schon mal fast vorbei gewesen. Ein Brand hatte den riesigen Klotz der Akademie der Wissenschaften erfasst, in dem das Deutsche Historische Institut Moskau untergebracht war. Die DHI-Bibliothek wurde schwer beschädigt, aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter retteten, was zu retten war, und arbeiteten weiter. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die Max-Weber-Stiftung, der das DHI angehört, alle Kontakte zu staatlichen russischen oder belarussischen Einrichtungen eingestellt, hat die Stiftung auf ihrer Seite erklärt.
Zensur in RusslandEin Schlag, aber keine Überraschung
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Der Kreml hat das „Deutsche Historische Institut Moskau“ zur „unerwünschten ausländischen Organisation“ erklärt.
Von Sonja Zekri
