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Deutsche Industrienorm:Das Maß aller Dinge

Mann sitzt hinter Papierstapel an Schreibtisch model released Copyright xMEVx ALLMVAID013AR01

DIN A4: Das gängigste Format im deutschen Büroalltag.

(Foto: imago/allOver-MEV)

Deutschland bekam vor 100 Jahren eine "Waffe", um seine Liebe zur Ordnung auszuleben: Mit der DIN-Norm wurden über 30.000 Produkte standardisiert. Die Absicht war gut, doch was ist mit den Folgen?

Von Thomas Steinfeld

Die Mutter der Standardisierung ist der Krieg: Vor einhundert Jahren, am 1. März 1918, wurde zum ersten Mal ein Industrieprodukt der DIN - der Deutschen Industrienorm - unterworfen: im Bereich "Verbindungselemente", in der Normteilart "Stifte", unter dem Titel "Kegelstift". Folglich enthält die "DIN 1" die "maßgeblichen Festlegungen und technischen Lieferbedingungen für Kegelstifte, ungehärtet". Auch der Verwendungszweck der Kegelstifte ist bekannt: Benötigt wurden sie für ein in Spandau von der Firma Ludwig Loewe & Co hergestelltes schweres Maschinengewehr, das vor allem im Grabenkrieg verwendet wurde und die Bezeichnung "08/15" trug.

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