Die mit trockenem Humor inszenierte Kölner Ausstellung hat aus diesen Werkgruppe Arbeiten wie den schwarzen "Ventilator" zu bieten oder den wiederum sexuell konnotierten, weichen "Mixer"'.

Genialisch entrückt, mit leichten Anflügen ins Monströse, ist ein "Staubsauger" (1964/71) aus Aluminium, Gummi, und Kabel, den Oldenburg dezent vergrößert, bevor er dann in den Siebzigerjahren mit Skulpturen im XXL-Format für den Außenraum durchstartet, wie einem Riesenteddy im Central Park, von dem Projektskizzen gezeigt werden.

Zu sehen aus welch unterschiedlichen Kontexten Oldenburgs Frühwerk hervorgeht, differenziert das Bild der Pop Art - und am Ende lassen sich in den frühen Arbeiten sogar politisch-erotisch-mystische Spurenelemente ausmachen.

"Claes Oldenburg: The Sixites" bis zum 30. September im Kölner Museum Ludwig. Anschließend im Guggenheim Museum, Bilbao, im Museum of Modern Art in New York und im Walker Art Center, Minneapolis. Katalog (Schirmer/Mosel) 45 Euro. www.museum-ludwig.de

Bild: Claes Oldenburg 12. Juli 2012, 14:562012-07-12 14:56:20 © SZ vom 12.07.2012/pak