Schon das Ladenschild der Berliner Videothek erzählt eine traurige Geschichte. „The Last Tycoon“ prangt in Leuchtbuchstaben über der Fensterfront. Das „C“ hat einen Wackelkontakt, es geht an und aus, erzeugt Unruhe in der Nacht. Womöglich hat der Besitzer Micha Hartung seinen Laden einst nach einem Film mit Robert De Niro benannt. Dass er selbst der Letzte seiner Art sein würde, ahnte er damals noch nicht.
KinoDer Letzte seiner Art
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„Good Bye, Lenin!“-Regisseur Wolfgang Becker wusste, dass er sterben würde. „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist sein Vermächtnisfilm – so schelmisch und warmherzig, wie er selbst immer war.
Von Sofia Glasl
