Mit Gefühlen verhält es sich ungefähr so wie mit Eltern: Sie sind einfach da, sie existieren, ob man will oder nicht. Natürlich hinkt dieser Vergleich, vielleicht nicht tüchtig, aber ein wenig, doch das soll hier nicht weiter kümmern. Jedenfalls spielen sowohl Eltern als auch Gefühle eine wesentliche Rolle im Leben eines jeden Menschen, vor allem in der Zeit, in der sich jene Menschen auf dem Weg der Erwachsenwerdung befinden. Manchmal nerven diese Gefühle, so wie Mama und Papa einem auf den Keks gehen können, wenn sie schimpfen, nörgeln, maulen, mosern, Regeln aufstellen oder mit sonstigen Anfechtungen ankommen. Zu anderen Gelegenheiten beschenken Eltern einen dafür mit Geborgenheit, mit Wärme, Gemeinschaft, Spaß oder anderen Momenten der Freude, dann sind sie wie schöne Gefühle. Meistens sind sie also einfach da, im Guten wie im Schlechten, Emotionen wie Eltern.
JugendbuchHimmelhoch betrübt
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Wie funktioniert Psychotherapie? Was ist eine Depression? Und warum haben nicht alle Zappelnden gleich ADHS? Lena Steffinger gibt in ihrem Sachbuch „Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen“ viele Antworten.
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