Pop:"Depeche Mode"-Gründungsmitglied Andy Fletcher mit 60 gestorben

Pop: Im Alter von 60 gestorben: Andrew Fletcher, hier bei einem Konzert 2017 in Washington.

Im Alter von 60 gestorben: Andrew Fletcher, hier bei einem Konzert 2017 in Washington.

(Foto: AP)

"Wir sind schockiert und von unermesslicher Traurigkeit erfüllt", teilt die britische Synthie-Pop-Band mit. Mit "Fletch" am Keyboard verkaufte Depeche Mode mehr als 100 Millionen Platten - und schuf Hits wie "Enjoy the Silence".

Andrew Fletcher, Keyboarder und Gründungsmitglied der britischen Synthie-Pop-Band Depeche Mode, ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Das hat die Band auf Twitter bekannt gegeben. "Wir sind schockiert und von unermesslicher Traurigkeit erfüllt über den vorzeitigen Tod unseres lieben Freundes, Familien- und Bandmitglieds Andy 'Fletch' Fletcher", schrieb sie am Donnerstagabend. Genauere Angaben zum Tod des Musikers gab es nicht.

Im Statement der Band heißt es weiter: "Fletch hatte ein wahres Herz aus Gold und war immer da, wenn man Unterstützung, ein lebhaftes Gespräch, ein gutes Lachen oder ein kühles Bier brauchte. Unser Herz ist bei seiner Familie und wir bitten euch, in dieser schwierigen Zeit an sie zu denken und ihre Privatsphäre zu respektieren."

Die 1980 gegründete Band ist mit weltweit mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten Bands der Welt. 14 Studioalben schafften es allein in Großbritannien in die Top Ten, dazu kommen internationale Charterfolge mit Songs wie "Enjoy the Silence", "Personal Jesus" und "Just Can't Get Enough".

Fletcher, bekannt vor allem unter seinem Spitznamen "Fletch", wurde 1961 in Nottingham geboren. Ende der 1970er Jahre gründete er zusammen mit Martin Gore und Vince Clarke die Band Composition Of Sound - aus der schließlich, als der Sänger Dave Gahan dazukam, Depeche Mode wurde.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusCampino zu 40 Jahre "Die Toten Hosen"
:"War in Ihrer Zeitung der Beitrag von Habermas zum Ukraine-Krieg?"

Sänger Campino über 40 Jahre "Die Toten Hosen", Krieg, Karneval, seine Probleme mit dem Gendern - und den Moment, in dem "Die Ärzte" den besseren Song hatten.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB