DebatteHat die Demokratie überhaupt eine Zukunft?

Lesezeit: 6 Min.

Sehr hoffnungsfroh wirken die SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil nicht gerade. Vielleicht hilft ihnen ein Blick in die Vergangenheit.
Sehr hoffnungsfroh wirken die SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil nicht gerade. Vielleicht hilft ihnen ein Blick in die Vergangenheit. Kay Nietfeld/dpa

Man könnte nach Wahlergebnissen in Rheinland-Pfalz politisch verzweifeln. Oder erkennen, dass genau jetzt ein kurzes Zeitfenster für Veränderung aufgeht. Ideen gibt es genug – und Strategien kann man sich etwa bei Roosevelt abgucken.

Gastbeitrag von Tim Müller

In Mainz begann die Demokratie in Deutschland: Wo heute der Landtag sitzt, wurde 1793 die erste Republik ausgerufen. Ausgerechnet nach den Wahlen in Rheinland-Pfalz könnte sich entscheiden, ob die Demokratie, wie wir sie kennen, eine Zukunft hat – und ob in ihr die Sozialdemokratie noch ihren Platz findet. Die offenkundige Diagnose „Wir sind keine Arbeiterpartei mehr“ sprechen jetzt SPD-Landesvorsitzende aus. Zugleich entdeckt die AfD mit ihren extrem rechten Netzwerken im Flächenland Rheinland-Pfalz die soziale Frage und arbeitet an breiter Unterstützung in Regionen, die vom Strukturwandel gezeichnet sind.

Zur SZ-Startseite

„Hart aber fair“
:Ein Gebrauchtwagenhändler namens Christian Lindner

Am Montagabend diskutiert der ehemalige Finanzminister mit Vertretern von CDU und SPD über den hohen Spritpreis. Zurück in die Politik will er sich derweil nicht locken lassen.

SZ PlusVon Timo Posselt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: