Amadeu Antonio stammte aus Angola und wurde im Dezember 1990 in Eberswalde von rechten Schlägern ermordet. Nach ihm ist die Amadeu-Antonio-Stiftung benannt, seit 1998 setzt sie sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus engagiert. Viele ihrer Projekte werden im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ vom Bundesfamilienministerium unterstützt. Doch damit könnte es vorbei sein. Kürzlich hat Familienministerin Karin Prien (CDU) angekündigt, die Förderung von 200 zivilgesellschaftlichen Initiativen vorläufig einzustellen, die im Rahmen von „Demokratie leben“ durch das Familienministerium unterstützt wurden.
DebatteIst das schon die kulturelle Kehrtwende?
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Die Bundesregierung will Sport und Brauchtum stärker fördern, um die „stille Mitte“ zu stärken. Dafür gehen Initiativen wie Hate Aid vorläufig leer aus. Warum der Generalverdacht gegen zivilrechtliche Initiativen problematisch ist.
Von Jörg Häntzschel
