DebatteIst das schon die kulturelle Kehrtwende?

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Protest der 'Omas gegen rechts' in der Nähe des Amtsgerichts Würzburg, als dort im Januar 2026 der Prozess gegen den AfD-Abgeordneten Daniel Halemba stattfand.
Protest der 'Omas gegen rechts' in der Nähe des Amtsgerichts Würzburg, als dort im Januar 2026 der Prozess gegen den AfD-Abgeordneten Daniel Halemba stattfand. Daniel Löb/dpa

Die Bundesregierung will Sport und Brauchtum stärker fördern, um die „stille Mitte“ zu stärken. Dafür gehen Initiativen wie Hate Aid vorläufig leer aus. Warum der Generalverdacht gegen zivilrechtliche Initiativen problematisch ist.

Von Jörg Häntzschel

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Amadeu Antonio stammte aus Angola und wurde im Dezember 1990 in Eberswalde von rechten Schlägern ermordet. Nach ihm ist die Amadeu-Antonio-Stiftung benannt, seit 1998 setzt sie sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus engagiert. Viele ihrer Projekte werden im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ vom Bundesfamilienministerium unterstützt. Doch damit könnte es vorbei sein. Kürzlich hat Familienministerin Karin Prien (CDU) angekündigt, die Förderung von 200 zivilgesellschaftlichen Initiativen vorläufig einzustellen, die im Rahmen von „Demokratie leben“ durch das Familienministerium unterstützt wurden.

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